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Verschenk doch mal (m)ein Buch!

Weihnachten

So. In einem Monat ist also Weihnachten. Da kommt natürlich wieder diese hässliche, nagende Frage auf: Was zur Hölle schenke ich der verdammten Familie? Schon wieder Parfüm oder Socken? Oder was aus Salzteig und selbst gebackene Krümelkekse? 

Nicht, dass Kekse jetzt etwas Schlechtes wären – au contraire – aber ihr könntet der blutsverwandten Brut euren lieben Menschen zur Abwechslung ja auch eins meiner beiden Bücher schenken.

Und bevor ihr jetzt alle „WOAH! Scheiß-Werbung!“ brüllt: Ich darf das.

Ich möchte logischerweise gern, dass meine Bücher von möglichst vielen Leuten gelesen werden. Und zwar nicht nur, damit ich meiner Familie was anderes als Kekse oder was mit Kartoffeldruck zu Weihnachten schenken kann, sondern auch, weil ich mir mit beiden Büchern das Herz leergeschrieben habe und außerdem daran glaube, dass diese zwei Geschichten eventuell die eine oder andere kleine Veränderung bewirken können.

Ihr wisst nicht, welches davon für Nichte Nicola, Cousine Karla oder Onkel Ottfried das Richtige wäre? Na, also daran soll’s nun wirklich nicht scheitern.

Narbenherz

Narbenherz

Worum geht’s?

Ich hatte Krebs und noch während der Chemo entschied ich: Wenn ich das überstehe, dann gehe ich auf eine Weltreise. Und weil ich meine Versprechen in der Regel halte, flog ich tatsächlich los. Nach New York, das nach dem Hurrikan Sandy zur Hälfte ohne Strom war; nach New Orleans, wo ich eine merkwürdige Begegnung mit einem äußerst gruseligen Typen hatte; zum Karneval nach Rio, zum Tango tanzen nach Buenos Aires und zum Surfen nach Südafrika. Am Ende kam ich wieder in Hamburg an – und zwar ziemlich verändert.

Worum geht’s wirklich?

Schnaps, Liebe, Schnaps, Sonne, Weisheiten und Selbstfindung. Und Schnaps.

Bestes Zitat:

„Halt endlich die Fresse, Herz. Du nervst.“

Für wen?

Alle Menschen, die grad nicht so recht wissen, wer sie sind bzw. sein wollen und was das hier im Leben alles überhaupt soll. Für die, die gern weg würden, aber sich noch nicht so recht trauen. Und für alle, die der Arschlochkrankheit den Finger zeigen oder jemanden kennen, der genau das tut oder tun sollte.

Wo gibt’s das?

Entweder hier oder auch hier.

Wir geben Opa nicht ins Heim

Hegestufe

Worum geht’s?

Um das eine Jahr zwischen Weihnachten und Weihnachten, in dem meine Oma sich an meinem Opa fast zu Grunde gepflegt hätte. Weil wir unseren Opi eben nicht „ins Heim stecken“ wollten. Und die Frage: Wie geht man damit um, wenn geliebte Menschen pflegebedürftig werden? Wenn der Opi, der einem Fahrradfahren und Schnitzen beibrachte, bettlägerig wird und man ihn füttern muss? Wenn die Omi mit dem großen Herzen so erschöpft und appetitlos ist, dass sie nicht mehr leben will? Spoiler: Leicht ist es nicht. Aber machbar.

Worum geht’s wirklich?

Um Demenz und Parkinson, Arztbesuche und Toilettenstühle. Um Zärtlichkeit, Würde, Respekt und Zuwendung. Wenn man so will um Liebe, Leid, Lachen und Pipi.

Bestes Zitat:

„Fack ju, Herr Doktor!“

Für wen?

Für alle, die jemanden pflegen oder gepflegt haben oder pflegen müssen werden. Für Menschen, die in Pflegeheimen, Krankenhäusern und bei Ärzt*innen arbeiten. Für Enkelkinder und Großeltern und Tanten und Onkel und einfach alle, die jemanden sehr, sehr lieb haben.

Wo gibt’s das?

Entweder hier oder auch hier.

Außerdem durfte ich in einem gar weihnachtlichen Sammelband mitwirken:

Böller

Und wenn ihr den hier schon nicht wegen mir kauft, dann doch aber wenigstens wegen Renate Bergmann!

Also. Ihr würdet nicht nur euren Lieben eine Freude machen, sondern auch mir.❤ In diesem Sinne: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und ein frohes, friedliches, verfressenes Fest.

2 Comments

  1. Moin Moin Jessica. Das Opa Buch habe ich schon gekauft und in eineinhalb Tagen verschlungen. Und erwarte natürlich auch irgendwann einmal die Fortsetzung, die man ja nun auch peu à peu in den Briefen an Omi lesen kann. Toll geschrieben, ich war fasziniert.
    Also nehme ich deinen Aufruf auf und werde mir die 2 Bücher zulegen. Die schenke ich mir selber. Weil wir uns ja „nichts mehr schenken“, da hab ich dann was. Bis unter den Weihnachtsbaum werde ich wohl nicht warten.
    Du kannst dich ja auch mal über mein Buch hermachen.
    In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit, leider ohne deine Omi, aber mit vielen Keksen.
    Liebe Grüße Hanna

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